Swiss Academies Communications

SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 11, NO 11, 2016

Steuerung der Anzahl und der Verteilung von Ärztinnen und Ärzten

Zu einem nachhaltigen Gesundheitswesen in der Schweiz gehören eine adäquate Anzahl und eine bedarfsgerechte fachliche und geogra sche Verteilung von Ärzten sowie anderen Gesundheitsfachleuten. Die Schweiz weist im OECD-Ver- gleich eine vergleichsweise hohe Dichte dieser Fachpersonen auf; allerdings be- ruht diese wesentlich auf der Rekrutierung von Fachpersonen aus dem Ausland.
Trotz dieser erheblichen Zuwanderung können heute jedoch bei weitem nicht alle Stellen in den verschiedenen Sektoren des Gesundheitswesens besetzt wer- den. Gleichzeitig gibt es klare Hinweise darauf, dass sowohl eine regionale als auch eine fachliche Fehlverteilung vorliegt.

SAMW (2016) Steuerung der Anzahl und der Verteilung von Ärztinnen und Ärzten. Swiss Academies Communications 11 (11) pdf


SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 11, NO 10, 2016

Patienten und Angehörige beteiligen

Die Beteiligung von Patientinnen, Angehörigen, Versicherten und Bürgern gewinnt in der Gesundheitsgesellschaft zunehmend an Bedeutung. Konzepte wie die gemeinsame Entscheidungsfindung, «Shared Decision Making», finden vermehrt Beachtung. Ein Kurzbericht, der im Auftrag der SAMW verfasst wurde, analysiert diese Trends und klärt zentrale Begriffe.

Dr. Jörg Haslbeck, Michaela Mohylove, Sylvie Zanoni, Dr. Theres Stutz (2016) Patienten und Angehörige beteiligen – Einbezug von Betroffenen bei Akademie-Projekten im Bereich «Gesundheit». Swiss Academies Communications 11 (10) pdf

SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 11, NO 9, 2016

Wissenschaftskultur und Nachwuchsförderung in der Medizin

Die Qualität der medizinischen Forschung wird seit einigen Jahren kritisch hinterfragt; gleichzeitig stellt der Mangel an Nachwuchsforschenden in der akademischen Medizin ein zunehmendes Problem dar. Da anzunehmen ist, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen einer integren und vertrauenswürdigen Wissenschaftskultur und der Motivation junger Nachwuchspersonen für eine biomedizinische Forschungskarriere gibt, werden in dieser Publikation eine Reihe von Massnahmen vorgeschlagen, um sowohl die Wissenschaftskultur als auch die Situation der Nachwuchsforschenden zu verbessern.

SAMW (2016) Wissenschaftskultur und Nachwuchsförderung in der Medizin. Swiss Academies Communications 11 (9) pdf

SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 11, NO 8, 2016

Trajectoires de santé, inégalités sociales et parcours de vie

Das Ausmass und Anhalten von sozialen Ungleichheiten im Bereich der Gesundheit lässt aufhorchen, insbesondere in Ländern mit hohem Einkommen. Auch wenn die Gesundheit der Bevölkerung in solchen Ländern sich stetig bessert, was unter anderem die immer längere Lebenserwartung bezeugt, bestehen weiterhin grosse Ungleichheiten zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Claudine Burton-Jeangros, Professorin und Leiterin des Departementes für Soziologie der Universität Genf, zeigt unter anderem auf, wie mit diesen Ungleichheiten im Laufe der Zeit und in verschiedenen Kontexten umgegangen wurde.

Claudine Burton-Jeangros (2016) Trajectoires de santé, inégalités sociales et parcours de vie. Swiss Academies Communications 11 (8) pdf

SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 11, NO 7, 2016

Gesundheitliche Aspekte der Schweizerischen Energiestrategie 2050: Grundlagenpapier zum Factsheet der Energiekommission der Akademien Schweiz

Die Energiestrategie 2050 des Bundes hat zum Ziel, den durchschnittlichen Endenergieverbrauch pro Person und Jahr bis 2050 gegenüber dem Basisjahr 2000 um gut die Hälfte (54 Prozent) und den entsprechenden durchschnittliche Stromverbrauch pro Person und Jahr um rund einen Fünftel (18 Prozent) zu senken. Obwohl die technische Machbarkeit der Energiestrategie 2050 breit diskutiert und erforscht wird, sind deren mögliche Auswirkungen auf die Gesundheit bisher kaum thematisiert worden. Diese Grundlagenpapier zeigt mögliche positive und negative Auswirkungen auf die Gesundheit auf.

Akademien der Wissenschaften Schweiz (2016) Gesundheitliche Aspekte der Schweizerischen Energiestrategie 2050: Grundlagenpapier zum Factsheet der Energiekommission der Akademien Schweiz. Swiss Academies Communications 11 (7). pdf

SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 11, NO 6, 2016

Sichtbare Religion. Bilder, Blicke und Visualität als Grundthemen der Religionswissenschaft

Bilder spielen eine zentrale Rolle in religiösen Symbolsystemen der Vergangenheit und Gegenwart. Sie sind wichtige Träger von Bedeutungen, gestalten Weltbilder, vermitteln Normen und Werte. Bilder interagieren mit weiteren von Religion genutzten Medien, weisen aber spezifische Eigenschaften auf. Diese Publikation präsentiert die Funktion der visuellen Quellen in religiösen Symbolsystemen und wie man die Produktion der Bedeutung in Bildern analysieren kann.

Daria Pezzoli-Olgiati (2016) Sichtbare Religion. Bilder, Blicke und Visualität als Grundthemen der Religionswissenschaft. Swiss Academies Communications 11 (6) pdf

SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 11, NO 5, 2016

Gegenstand, Relevanz und Praxis der Geisteswissenschaften. Eine philosophisch-anthropologische Begründung

Spätestens seit der Jahrtausendwende werden Wissenschaft und Wissen als zentrale Produktionsfaktoren erkannt, die massgeblich zu Produktivität und Wirtschaftswachstum beitragen. Gerade in Bezug auf die Geisteswissenschaften entgeht dieser geschaffene Mehrwert jedoch dem oberflächlichen Blick. Mit der vorliegenden Schrift wird der Gegenstand, die Relevanz und damit den praktischen Nutzen der Geisteswissenschaften systematisch hergeleitet.

Markus Zürcher (2016), Gegenstand, Relevanz und Praxis der Geisteswissenschaften. Eine philosophisch-anthropologische Begründung, Swiss Academies Communications 11(5) pdf

SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 11, NO 4, 2016

From Little Science to Big Science

Die Anzahl der Forscherinnen und Forscher verdoppelt sich alle zehn bis fünfzehn Jahre. Gottfried Schatz zeigt in seinem Manuskript, vor welche Probleme das Wachstum die Wissenschaft stellt. Er erklärt den Unterschied zwischen Wissen und Wissenschaft, und warum an unseren Kindergärten, Schulen und Universitäten weniger Wissen und mehr Wissenschaft gelehrt werden sollte.

Gottfried Schatz (2016) From Little Science to Big Science. Swiss Academies Communications 11 (4). pdf

SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 11, NO 3, 2016

Wie sich Paare beim Elternwerden retraditionalisieren, und das gegen ihre eigenen Ideale

Als Beitrag zur empirischen Fundierung der politischen Diskussion wird zunächst die Geschlechtsspezifität männlicher und weiblicher Lebensläufe in der Schweiz dargestellt. Nach einer kurzen Diskussion der Widerstände gegen wirksame Gleichstellungsmassnahmen ergeben sich Schlussfolgerungen, mit denen wohlinformierte Politik geplant werden kann.

Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (2016) Wie sich Paare beim Elternwerden retraditionalisieren, und das gegen ihre eigenen Ideale. Swiss Academies Communications 11 (3). pdf

SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 11, NO 2, 2016

Einschätzung der Karrieresituation von Nachwuchswissenschaftlerinnen in der Schweiz

Wie schätzen Nachwuchswissenschaftlerinnen in der Schweiz ihre Karrieremöglichkeiten ein? Die Arbeitsgruppe «Gender» der Akademien der Wissenschaften Schweiz veröffentlicht dazu einen Bericht, verfasst von Patricia Felber. Ebenfalls enthalten sind die «Empfehlungen für gendergerechte akademische Karrierewege» der Akademien der Wissenschaften.

Akademien der Wissenschaften Schweiz (2016) Einschätzung der Karrieresituation von Nachwuchswissenschaftlerinnen in der Schweiz. Swiss Academies Communications 11 (2). pdf

SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 11, NO 1, 2016

Auf der Suche nach dem Ganzen in der Medizin – der Beitrag der Philosophie

Welche Unterschiede bestehen zwischen dem medizinischen und dem Alltagsverständnis von Gesundheit und Krankheit? Welche Konsequenzen haben die verschiedenen Ansichten auf die Vermeidung und die Behandlung von Krankheit?

Akademien der Wissenschaften Schweiz (2016) Auf der Suche nach dem Ganzen in der Medizin – der Beitrag der Philosophie. Swiss Academies Communications 11 (1). pdf 

SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 10, NO 2, 2015

Big Data im Gesundheitswesen

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens und der zunehmende Trend, individuelle Aktivitäts- und Gesundheitsdaten aufzuzeichnen, bedeuten für das Gesundheitswesen, die Life-Sciences-Industrie und die Einzelperson sowohl Chancen als auch Risiken.

Akademien der Wissenschaften Schweiz (2015) Big Data im Gesundheitswesen. Swiss Academies Communications 10 (2). pdf

SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 10, NO 1, 2015

Êtes-vous logique ou pragmatique? Une perspective pragmatique sur les relations entre logique et langage

Dieses 24. Heft der Akademievorträge präsentiert in allgemein verständlicher Sprache einen Lösungsansatz für die alte Frage der Beziehungen zwischen Sprache und Logik.

Académie suisse des sciences humaines et sociales (2015) Êtes-vous logique ou pragmatique? Une perspective pragmatique sur les relations entre logique et langage. Swiss Academies Communications 10 (1). pdf

SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 9, NO 5, 2014

«Medical Humanities»: Über die Bedeutung der Geistes- und Sozialwissenschaften für die Medizinal- und Gesundheitsberufe

Unter dem Titel «Medical Humanities» setzen sich die Akademie der Medizinischen Wissenschaften und die Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften für einen verstärkten Austausch und für eine auch praktisch wirksame Zusammenarbeit zwischen den beiden Wissenschaftsbereichen ein.

Akademien der Wissenschaften Schweiz (2014) «Medical Humanities»: Über die Bedeutung der Geistes- und Sozialwissenschaften für die Medizinal- und Gesundheitsberufe. Swiss Academies Communications 9 (5). pdf

SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 9, NO 4, 2014

Medizin und Ökonomie – wie weiter?

Das Positionspapier beschreibt, in welcher Weise sich die Ökonomisierung der Medizin auf die klinische Praxis auswirken kann. Es zeigt auf, wie sich die Ärzte und weitere medizinische Fachpersonen in konstruktiver und wirksamer Weise für die Nachhaltigkeit einer qualitativ hochstehenden, patienten-zentrierten Gesundheitsversorgung in der Schweiz einsetzen können.

Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (2014) Medizin und Ökonomie – wie weiter? Swiss Academies Communications 9 (4). pdf

SWISS ACADEMIES COMMUNICATIONS, VOL. 9, NO 3, 2014

Kultur und Kulturtheorien: Zwischen De- und Rekonstruktionen

Dieser Akademievortrag thematisiert Kongruenzen und Divergenzen zwischen den Kulturtheorien der Wissenschaft und den Kulturtheorien der Gesellschaft und Politik. Anhand zentraler Konzepte kulturanthropologischen Denkens wie Kultur, Ethnie oder Identität analysiert Walter Leimgruber, Leiter des Seminars für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie der Universität Basel, die Pendelbewegungen zwischen Konstruktionen, Dekonstruktionen und Rekonstruktionen in den Kulturtheorien.

Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (2014) Kultur und Kulturtheorien: Zwischen De- und Rekonstruktionen. Swiss Academies Communications 9 (3). pdf

SWISS ACADEMIES Communications, VOL. 9, NO 2, 2014

Recherche électorale: développements récents et application au cas de la Suisse

Das 22. Heft der Akademievorträge hat zum Ziel, die Leserschaft mit der Wahlforschung vertraut zu machen. Hierzu erörtert Pascal Sciarini, Professor an der Université de Genève, zum einen die klassischen Modelle der Wahlerklärung. Zum anderen stellt er eine Studie vor, die sich als Illustration für die neuesten Entwicklungen in der Wahlforschung heranziehen lässt.

Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (2014) Recherche électorale: développements récents et application au cas de la Suisse. Swiss Academies Communications 9 (2). pdf

SWISS ACADEMIES Communications, VOL. 9, NO 1, 2014

«Open Access»: Für einen freien Zugang zu Forschungsergebnissen

Die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) fordert Verlage und Wissenschaftsakteure auf, den Übergang zu «Open Access» zu beschleunigen: wissenschaftliche Arbeiten sollen auf öffentliche Webseiten gestellt oder in frei zugänglichen Online-Zeitschriften publiziert werden. Das Positionspapier der SAMW erklärt die verschiedenen Formen der Open-Access-Publikation und empfiehlt dringende Massnahmen.

Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (2014) «Open Access»: Für einen freien Zugang zu Forschungsergebnissen. Swiss Academies Communications 9 (1). pdf

Mitglieder der Akademien der Wissenschaften Schweiz

Kompetenzzentren:

Akademien der Wissenschaften Schweiz
Haus der Akademien
Laupenstrasse 7
Postfach
CH-3001 Bern

Tel +41 (0)31 306 92 20
info@akademien-schweiz.ch