Stärkung Wissenschaftsstandort Schweiz

Zur Stärkung des Wissenschaftsstandorts Schweiz agieren die Akademien der Wissenschaften Schweiz wissenschaftspolitisch. Im Vordergrund steht die Ausgestaltung des Europäischen Forschungsraums, der für die Schweizer Wissenschaft von grosser Bedeutung ist. Im aussereuropäischen Kontext arbeiten die Akademien mit anderen nationalen Akteuren zusammen.
 

Engagement in Europa

 
Zusammenarbeit mit den All European Academies (ALLEA): ALLEA strebt Rahmenbedingungen an, die in Europa hervorragende Wissenschaft und Forschung ermöglichen. Die Akademien der Wissenschaften Schweiz engagieren sich seit vielen Jahren in ALLEA: seit 2018 mit Antonio Loprieno als ALLEA-Präsident und zuvor im Vorstand (2012-18). Durch ihre Mitarbeit in ALLEA-Arbeitsgruppen waren die Schweizer Akademien federführend beim Statement zur «Kommunikation der EU Kommission zum Europäischen Forschungsraum» (2012) bzw. sie trugen bei zum «Europäischen Verhaltenskodex für Integrität in der Forschung» (2017) und zum Bericht «Going digital: creating change in the humanities» (2015).
 
Beratung der Europäischen Kommission: Die Akademien der Wissenschaften Schweiz sichern in Zusammenarbeit mit dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) die Präsenz der Schweizer Wissenschaftscommunity in wissenschaftspolitischen Gremien der Europäischen Kommission. Dazu gehört aktuell das European Strategy Forum on Research Infrastructures (ESFRI), in all deren Arbeitsgruppen Schweizer Forschende vertreten sind.
 

Kooperation mit nationalen Akteuren

Treffen des diplomatischen Personals: Die Akademien der Wissenschaften Schweiz organisierten 2013 zusammen mit dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), dem Schweizerischen Nationalfonds (SNF) und der damaligen Kommission für Technologie und Innovation (KTI) ein Treffen der in der Schweiz akkreditierten und für Wissenschaft und Technologie zuständigen diplomatischen Personals mit ihren im Ausland stationierten Schweizer Berufskollegen. Nach der Begrüssung durch Bundesrat Johann Schneider-Ammann stellten die vier Organisationen den rund 60 Anwesenden ihre Mehrjahrespläne 2012-16 vor.
 
SBFI: OECD Global Science Forum: Das Global Science Forum dient der Beratung zwischen hochrangigen Wissenschaftsvertretern zu globalen Themen und unterstützt die Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) bei der Formulierung von Vorschlägen zur Verbesserung des weltweiten wirtschaftlichen und sozialen Wohlergehens. Die Akademien der Wissenschaften Schweiz sind mit einem Delegierten vertreten in der vom SBFI geleiteten Schweizer Delegation zum OECD Global Science Forum.
 
swissnex Netzwerk
Die Akademien der Wissenschaften Schweiz arbeiten punktuell mit dem swissnex Netzwerk an weltweit über 20 Standorten zusammen:
  • Paris: Präsentation des vom Präsidenten der Akademien der Wissenschaften Schweiz geleiteten EASAC-Berichts «European space exploration» an der Schweizer Botschaft (2014)
  • Peking / Shanghai: Referat des Präsidenten der Akademien der Wissenschaften Schweiz im Rahmen der Swiss Days an der Beihang Universität in Peking und der Fudan Universität in Shanghai (2014)
 

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