Islamwissenschaft

Michael Cook



In seiner Studie über islamische Ethik untersucht Cook die Regeln und Anordnungen, die jedem Muslim obliegen, um Fehlverhalten im Leben zu vermeiden. Die Studie veranschaulicht islamische Tradition, ihre Werte und ihre Bedeutung dieser Werte im heutigen Leben. Der Professor für Orientlistik versteht es auch als Autor Interesse zu wecken, indem er historische Quellen mit gut geschriebenen Geschichten anreichert. Er erforschte unter anderem auch das präislamische Arabien, Koranistik, das Leben des Propheten Mohammed und seiner Gefährten, islamische Theologie, Ethik und Recht, sowie die Politik des hinduistischen, christlichen und islamischen Fundamentalismus.

Die Werke von Cook bieten nebst fachlicher Tiefe auch ein allgemeines Verständnis für die Zivilisation der verschiedenen islamischen Völker. Mit diesem Anspruch hat der Engländer eine gut lesbare und kurze Einführung in den Koran geschrieben.

Michael Cook (1940) studierte Geschichte und Orientalistik am King's College, Cambridge und absolvierte ein Postgraduiertenstudium an der School of Oriental and African Studies (SOAS) an der University of London. Dort wurde er Dozent für Wirtschaftsgeschichte mit Bezug zum Nahen Osten. 1986 bekam der Engländer die Berufung zum Cleveland E. Dodge Professor für Near Eastern Studies an der Princeton University USA. Für seine wissenschaftliche Arbeit erhielt er viele Auszeichnungen, etwa den mit 1,5 Million Dollar dotierten "Distinguished Achievement Award" für bedeutende geisteswissenschaftliche Forschung im Jahr 2002.
 

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