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Publikation

Kreislaufwirtschaft: Versorgung mit kritischen Rohstoffen und Indikatoren

Der European Academies Science Advisory Council (EASAC) behandelt in zwei Berichten die Aspekte "kritische Rohstoffe" und "Indikatoren" von Kreislaufwirtschaft, mit dem die Wegwerfwirtschaft überwunden werden soll.

"Kritische Rohstoffe" sind Materialien, die für verschiedene Wirtschaftszweige von grosser Bedeutung sind, aber künftig knapp werden könnten. Der eine Bericht beurteilt deshalb, inwiefern die Versorgung mit kritischen Rohstoffen erhöht bzw. deren Recyclingquoten verbessert werden könnten. Der andere Bericht analysiert die Möglichkeiten zur Messung des Fortschritts hin zu einer Kreislaufwirtschaft mit relevanten Indikatoren. Die Akademien der Wissenschaften Schweiz unterstützen die politikberatende Arbeit des EASAC in den Bereichen Biowissenschaften, Energie und Umwelt mittels Delegation von Wissenschafterinnen in Arbeitsgruppen, im aktuellen Fall Gunter Stephan, Professor am Department für Volkswirtschaftslehre und am Oeschger-Zentrum für Klimaforschung der Universität Bern.

EASAC Publikationen

ADVENTSKALENDER 01.12.2016

24 Fenster zu den Akademien

Bis Weihnachten können Sie jeden Tag ein Fenster öffnen und die Themen und Tätigkeiten der vier Akademien der Wissenschaften Schweiz und der beiden Kompetenzzentren des Verbunds entdecken.

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MEDIENMITTEILUNG / STELLUNGNAHME 30.11.2016

Akademien fordern eine strengere Klimapolitik nach 2020

Die Stossrichtung der vom Bundesrat vorgeschlagenen Klimapolitik nach 2020 geht im Grundsatz in die richtige Richtung, schreiben die Akademien der Wissenschaften Schweiz in ihrer Stellungnahme. Sie genügt aber nicht, um die langfristigen Reduktionsziele gemäss den internationalen Abkommen zu erreichen. Die Massnahmen müssten konsequenter auf die Erreichung dieser Ziele ausgerichtet werden. So stehen die Akademien dem Beitritt zum europäischen Emissionshandelssystem kritisch gegenüber: Die Menge der von der EU ausgegebenen Zertifikate sei viel zu hoch und entspreche nicht den angestrebten Zielen. Sie empfehlen zudem, das Reduktionsziel im Inland von 30 auf 40% zu erhöhen, damit das langfristige Ziel von Null Emissionen nicht später enormen Aufwand erfordert.

Medienmitteilung
Stellungnahme

VERANSTALTUNG 30.11.2016

Deadly Wartime Weather 1916: Erkenntnisse aus extremen Wetterverhältnissen

 Mitten im Ersten Weltkrieg, ereignete sich in den Südalpen eines der folgenreichsten Wetterereignisse. Nach extremen Schneefällen lösten sich zahlreiche Lawinen, welchen Tausende von Soldaten zum Opfer fielen. Hundert Jahre nach dem tragischen Ereignis stellen Prof. Stefan Brönnimann und Prof. Christian Rohr im Haus der Akademien die wichtigsten Resultate ihrer interdisziplinären Untersuchungen vor und diskutieren diese mit dem Publikum.

Mittwoch, 7. Dezember 2016, 12.15 – 13.00 Uhr, Cantina, Haus der Akademien, Laupenstrasse 7, Bern

Programm und Flyer

STELLUNGNAHME 29.11.2016

Teilrevision des Jagdgesetzes: Die Argumente der Akademien

 Die Akademien der Wissenschaften haben ihre Stellungnahme zur Teilrevision des Jagdgesetzes eingereicht. Sie lehnen die Veränderung der Kompetenzordnung bezüglich der Regulierung geschützter Arten klar ab und empfehlen die bisherigen Grundsätze. Ausserdem sollten aus populationsbiologischer Sicht gefährdete und/oder Nationale Prioritäre Arten nicht bejagt werden. Die Akademien begrüssen hingegen, dass der Begriff Jagdbanngebiete durch Wildtierschutzgebiete ersetzt wird. Die Akademien erachten es als wichtig, dass auch in der dichtbesiedelten und engmaschig genutzten Schweiz Räume existieren, in denen Wildtiere mehr oder weniger ungestört von menschlichen Aktivitäten sein können.

Ausführliche Zusammenfassung
Komplette Stellungnahme

PUBLIKATION 15.11.2016

Biodiversität und Geisteswissenschaften

Die aktuelle Ausgabe des Magazins HOTSPOT «Biodiversität in den Geisteswissenschaften» zeigt auf, wie geistige, kulturelle, historische und soziologische Phänomene unser Denken und Handeln beeinflussen und wie eine Zusammenarbeit zwischen Geistes- und Naturwissenschaften neue Perspektiven eröffnen kann. Denn das Verstehen und deuten menschlicher Verhalten sind grundlegend für die Gestaltung unserer natürlichen Umwelt. Deswegen ist der Beitrag der Geisteswissenschaften in der heutigen Gesellschaft so zentral. Geistes- und Sozialwissenschaftlerinnen tragen dazu bei, neuen Schwung in die Bemühungen zur Erhaltung und Förderung der Biodiversität zu bringen.


Das Magazin ist erhältlich im PDF Format oder kann beim Forum Biodiversität bestellt werden: www.biodiversity.ch/hotspot

ZUKUNFTSTAG 10.11.2016

Kinder sind die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von morgen

Am heutigen Nationalen Zukunftstag sind drei Kinder im Haus der Akademien zu Gast. Sie lernen die unterschiedlichen Akademien im Haus kennen. Und üben den Alltag von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern: Zuhören, Fragen, Nachdenken, Analysieren, Schreiben, Sitzungen organisieren und Abrechnungen machen.


Zukunftstag im Haus der Akademien
Link «Zukunftstag»

PUBLIKATION / MEDIENMITTEILUNG 07.11.2016

«Brennpunkt Klima Schweiz»

Heute stellen 75 Klimaforscherinnen und - experten und 40 Gutachtern den Schweizer Klimabericht der Öffentlichkeit vor. Unter der Leitung von ProClim, dem Forum für Klima und globale Umweltveränderungen der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT), erarbeitete das Netzwerk robuste Aussagen zum Stand des Klimawandels in der Schweiz, zu den Folgen und nennt erstmals wissenschaftlich fundierte Handlungsmöglichkeiten.


Download Bericht «Brennpunkt Klima Schweiz»
Medienmitteilung
www.proclim.ch/brennpunkt

Veranstaltung 19.10.2016

Liegt der Forschungsplatz Schweiz in Europa?

Champions League oder Grümpelturnier? Was passiert mit dem Forschungsplatz Schweiz, wenn es zu keiner bilateralen Lösung mit der EU kommt? Besonders hart würde dies den Nachwuchs und Programme wie z.B. Horizon 2020 treffen, denn die internationale Mobilität und die Kooperation sind die wichtigsten Grundlagen des akademischen Erfolges. In einem Podiumsgespräch diskutieren Nachwuchsforschende und erfahrene Akteure aus Forschung, Forschungsförderung und Wirtschaft über dringende Bedürfnisse und neuste Entwicklungen.
26. Oktober, 18.30 bis 20 Uhr, Kuppelsaal, Hauptgebäude der Universität Bern.

Weitere Informationen «Liegt der Forschungsplatz Schweiz in Europa?»

Netzwerk 17.10.2016

Hochschulen für eine innovative Schweiz

Der neue Blog für und von den Hochschulen ist online. www.advalue-switzerland.ch zeigt auf, wie wichtig die internationalen Abkommen für Bildung und Forschung sind. AdValue verschafft den Hochschulen zusätzlich Gehör.

www.advalue-switzerland.ch

Open Access 05.10.2016

Open-Access-Strategie für Zeitschriften und Reihen

Die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) hat eine Open-Access-Strategie für die von ihr unterstützten Zeitschriften und Reihen verabschiedet. Sie bekräftigt damit ihre Absicht, den freien, unentgeltlichen Zugang zu Forschungsergebnissen zu fördern und die Verbreitung und Sichtbarkeit der publizierten Forschungsergebnisse zu erhöhen. Kernstück der Strategie ist die Umsetzung des Green Open Access als Standard für den Zugang zu wissenschaftlichen Informationen bis 2019.
Weitere Informationen

UMFRAGE 29.09.2016

Wollt ihr Menschen nach Mass?

Die Resultate einer Umfrage unter 461 Teilnehmenden zeigt: 59 der Befragten stimmt einem Eingriff zu, der ein potentiell krankheitsauslösendes Gen aus dem Erbgut ihres noch ungeborenen Kindes entfernen würde. «Alles andere wäre für mich unterlassene Hilfeleistung», argumentierte ein 30- jähriger Mann. Die nicht-repräsentative Internet-Umfrage thematisierte auch die Digitalisierung, Automatisierung und autonome Waffensysteme und gibt ein Meinungsbild wider.

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PRIX MÉDIA 2016 23.09.2016

Stimmen im Kopf und Interessenbindungen der Schweizer Universitäten

Am Swiss Media Forum in Luzern wurden heute die Medienpreise der Akademien der Wissenschaften Schweiz übergeben. Der Prix Média 2016 geht an Lison Méric, RTS, für den TV-Beitrag über das Stimmenhören. Den Prix Média Newcomer erhalten Julian Schmidli und Timo Grossenbacher vom SRF-Datenteam. Sie recherchierten systematisch die teils problematischen Interessenbindungen von Schweizer Universitäten. Die Preise sind mit 10'000 Franken dotiert. Ausserdem erhielten vier Projekte einen Medien-Förderpreis für die Recherche zu wissenschaftlichen Themen.

Medienmitteilung
Prix Média
SwissMediaForum




Medienmitteilung 23.08.2016

Ozon und Sommersmog: Klimawandel gefährdet heutige Erfolge

Der Ozongehalt in der Umgebungsluft hat trotz erfolgreicher Luftreinhaltemassnahmen in der Schweiz nur wenig abgenommen. Damit belastet der Sommersmog nach wie vor die menschliche Gesundheit. Mit dem Klimawandel dürften heisse Sommer wie 2003 und 2015 künftig häufiger auftreten und das Ozonproblem erneut verschärfen, schreiben die Akademien der Wissenschaften Schweiz im am Dienstag veröffentlichten Factsheet.

Medienmitteilung
Factsheet

MEDIENMITTEILUNG 18.08.2016

Regulierung heutigem Kenntnisstand anpassen

Neue Techniken erweitern die Möglichkeiten in der Pflanzenzüchtung wesentlich und könnten so zu einer umweltverträglicheren und wirtschaftlicheren Schweizer Landwirtschaft beitragen. Bei diesen Techniken wird das Erbgut von Pflanzen präzise so verändert, wie das auch natürlicherweise möglich wäre. Dabei bleibt meist kein artfremdes Erbmaterial in der Pflanze zurück. Offen ist die Frage, ob so gezüchtete Pflanzen unter das Gentechnikgesetz fallen. Aus naturwissenschaftlicher Sicht gebe es keinen Grund für eine strengere Regulierung als bei konventioneller Züchtung, schreiben die Autoren eines Factsheets, das das Forum Genforschung der Akademie der Naturwissenschaften am Donnerstag veröffentlicht hat.


Weitere Informationen und Medienmitteilung

Factsheet (pdf, 478.8 KB)

Event 18.08.2016

Implementing Agenda 2030 for Sustainable Development

The Swiss Agency for Development and Cooperation (SDC) and the Swiss Commission for Research Partnerships with Developing Countries (KFPE) are jointly organising a 2nd Research Fair on 9 November 2016. The fair taking place at SDC Headquarters in Bern provides an opportunity for exchange and dialogue between science, policy, and practice on the implementation of the Agenda 2030 for Sustainable Development. Registration by 2 November.

More information and registration

KONFERENZ 16.08.2016

Politik und Digitalisierung in der Wissenschaftskommunikation

Der nationale Jahreskongress der Wissenschaftskommunikation ScienceComm'16 findet am 22. und 23. September im Salle des Quais in Grandson nahe Yverdon-Les-Bains statt. Die viel beachtete Veranstaltung der Stiftung Science et Cité für Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft fokussiert diesmal auf die Themen Politik und Digitalisierung. Die Anmeldung ist noch bis 12. September möglich.

Alle Informationen at www.sciencecomm.ch

International 25.07.2016

Grosse Besorgnis über die Situation des Hochschulbereichs in der Türkei

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz verurteilen entschieden die ergriffenen Massnahmen gegen Tausende Personen im Bildungs- und Hochschulsektor seit dem Umsturzversuch in der Türkei vom 15. Juli. Dies betrifft die erzwungenen Rücktritte der Dekane aller Universitäten, die Annullierung von Lehrerlizenzen, das Ausreiseverbot für Wissenschafter in der Türkei und den Aufruf an türkische Wissenschafter im Ausland zur Rückkehr.

Der Verbund der Schweizer Akademien unterstützt deshalb das Statement der All European Academies (ALLEA) mit dem dringenden Aufruf an die türkische Regierung zur Wahrung der akademischen Freiheit auf individueller und institutioneller Ebene. Seine Solidarität gilt damit allen Kolleginnen und Kollegen sowie ihren Schwesterakademien in der Türkei.

ALLEA Statement

International 25.07.2016

Die Akademien unterstützen die «Science ist Global»-Kampagne

Viele Herausforderungen der heutigen Zeit sind global und müssen von mehreren Nationen gemeinsam gelöst werden. Dies bedingt den internationalen Austausch zwischen Wissenschafterinnen und Wissenschafter; deren Mobilität darf nicht unnötig erschwert werden.
Gemeinsam mit über 30 Organisation aus 24 Ländern setzen sich die Akademien der Wissenschaften Schweiz mit der Kampagne «Science ist Global» für eine internationale Forschungszusammenarbeit ein.
Um zu veranschaulichen, wie wichtig die Zusammenarbeit ist, sollen Forschungslabors ein Foto ihrer Mitarbeitenden mit deren Herkunft twittern unter #scienceisglobal

Weitere Informationen und Video

Medienmitteilung 23.05.2016

Mehr Licht in den Rohstoffsektor

Möchte die Politik Regeln für einen nachhaltigen Rohstoffsektor schaffen, muss sie zuerst für Transparenz sorgen und Wissenslücken schliessen. Das folgern 15 Forschende aus der Analyse der verfügbaren Forschungsliteratur. Ihre Erkenntnisse haben sie im Factsheet «Den Rohstoffsektor in Entwicklungsländern nachhaltig gestalten» der Akademien der Wissenschaften Schweiz zusammengefasst.

Medienmitteilung
Factsheet (pdf)
Video

Medienmitteilung 22.04.2016

Claudia Appenzeller wird Geschäftsführerin der Akademien der Wissenschaften Schweiz


Der Vorstand hat Claudia Appenzeller-Winterberger als Geschäftsführerin der Akademien der Wissenschaften Schweiz ernannt. Sie übernimmt die neuen Aufgaben am 25. April 2016.


Als Generalistin mit einer grossen Faszination für das Zusammenspiel von Wissenschaft, Public Management und Kommunikation wird sich Claudia Appenzeller für eine intensivere und fachübergreifende Zusammenarbeit der Akademien der Wissenschaften Schweiz einsetzen, damit ein Fundament entsteht, um neue Herausforderungen zu lösen. Dabei ist ihr auch der Dialog mit der Gesellschaft ein besonders wichtiges Anliegen. 

Medienmitteilung
Foto

Prix Média 31.03.2016

Jetzt bewerben: Prix Média und Medien-Förderpreise

Mit dem Prix Média zeichnen die Akademien der Wissenschaften Schweiz Medienschaffende aus, um deren wertvollen Beitrag zum Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu würdigen. Der Prix Média und der Prix Média Newcomer werden für je einen wissenschaftsjournalistischen Beitrag verliehen und sind mit jeweils 5'000 Franken dotiert. Mit dem Medien-Förderpreis werden zudem geplante wissenschaftsjournalistische Projekte unterstützt, die durch Relevanz und Originalität überzeugen. Für diesen Zweck stehen insgesamt 30'000 Franken zur Verfügung. Spätester Bewerbungstermin für alle Preise ist der 15. Mai 2016.
Weitere Informationen und Bewerbungsformulare

Medienmitteilung 22.03.2016

Die Diskrepanz zwischen ambitionierten Zielen und rückläufigen Finanzmitteln korrigieren

Im Februar 2016 überwies der Bundesrat die Botschaft zur Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2017-2020 an das Parlament. Seine notwendigen Schwerpunkte sind die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, höhere Abschlusszahlen im Studium der Humanmedizin, die Erschliessung neuer Forschungsbereiche sowie die Stärkung der höheren Berufsbildung. Es besteht jedoch eine grosse Diskrepanz zwischen den ambitionierten Zielen der Regierung und dem rückläufigen Wachstum der Finanzmittel. Um diese Diskrepanz zu korrigieren, sehen sich die Schweizer Hochschulen und Forschungsinstitutionen gezwungen, Aufstockungen und Korrekturen in der BFI-Botschaft 2017-2020 zu fordern.

Download der Medienmitteilung (pdf, 217.0 KB)

Publikation 18.03.2016

Gottfried Schatz: From Little Science to Big Science

Die Anzahl der Forscherinnen und Forscher verdoppelt sich alle zehn bis fünfzehn Jahre. Gottfried Schatz zeigt in seinem Manuskript, vor welche Probleme das Wachstum die Wissenschaft stellt – zu viele Personen konkurrieren um ungenügende Ressourcen, und für eine wissenschaftliche Karriere zählt Schnelligkeit heute manchmal mehr als Qualität. Er erklärt den Unterschied zwischen Wissen und Wissenschaft, und warum an unseren Kindergärten, Schulen und Universitäten weniger Wissen und mehr Wissenschaft gelehrt werden sollte.

Gottfried Schatz starb am 1. Oktober 2015. Er konnte seinen Vortrag am Schweizer Jahreskongress der Wissenschaftskommunikation nicht mehr selber halten, stellte aber sein Manuskript zur Verfügung, das in der Reihe ‹Swiss Academies Communications› erscheint.

Zum Download der Publikation

Publikation 18.03.2016

Karrieresituation von Nachwuchswissenschaftlerinnen

An Schweizer Universitäten studieren mehr Frauen als Männer. Bei den Assistierenden lag der Frauenanteil 2013 bereits bei 43%. Unbegreiflich erscheint es daher, dass bei den Professuren der Frauenanteil trotz aller Bemühungen nur knapp die 20% - Marke zu überschreiten vermag.
Wie schätzen Nachwuchswissenschaftlerinnen in der Schweiz ihre Karrieremöglichkeiten ein? Die Arbeitsgruppe «Gender» der Akademien der Wissenschaften Schweiz veröffentlicht dazu einen Bericht, verfasst von Patricia Felber. Ebenfalls enthalten sind die «Empfehlungen für gendergerechte akademische Karrierewege» der Akademien der Wissenschaften.

Zum Download der Publikation

Stellungnahme 09.03.2016

Ein faires, modernes Urheberrechtsgesetz für alle

Der Vorschlag des Bundesrats zur Revision des Urheberrechtsgesetzes (URG) trägt den Erfordernissen moderner digitaler Methoden in der Wissenschaft Rechnung. Die Verknüpfung mit einer Vergütungspflicht lehnen die Akademien jedoch ab, da die Inhalte der verwendeten Informationen bereits mehrfach mit öffentlichen Geldern subventioniert worden sind. Überdies ist es an der Zeit, das Zweitveröffentlichungsrecht von wissenschaftlichen Texten in Zeitschriften und Sammelwerken rechtlich zu verankern, damit der freie Zugang (Open Access) zu diesem Wissen eröffnet wird.

Download der Stellungnahme (pdf)

Konferenz 08.03.2016

ScienceComm'16: call for abstracts

Der Call for Abstracts für den Kongress ScienceComm'16 ist ab sofort bis 1. April offen. Alle, die den Kongress am 22./23. September 2016 mit einem Beitrag mit gestalten wollen, sind herzlich eingeladen, einen Abstract online einzureichen. Die diesjährigen Themen sind: Politik und Wissenschafts-kommunikation sowie Wissenschaftskommunikation und Digitalisierung.
Der Kongress wird dieses Jahr am Neuenburger See in Grandson (Yverdon-les-Bains) stattfinden.

Weitere Informationen

03.03.2016

Was die Geisteswissenschaften zur Wertschöpfung beitragen

Die Website abouthumanities.sagw.ch fasst zusammen, was die Geisteswissenschaften zur Wertschöpfung und zum gesellschaftlichen Wohlbefinden beitragen. Mit der Website reagiert die SAGW auf die Kritik gegenüber den Geisteswissenschaften. 18 Fragen und Antworten machen deutlich, weshalb es die Geisteswissenschaften zur Lösung gesellschaftlicher Probleme ebenso wie zur Stärkung der Wirtschaft braucht.

abouthumanities.sagw.ch

Stellungnahme 26.02.2016

Eine Annahme der Durchsetzungsinitiative hätte erhebliche negative Konsequenzen für den Schweizer Bildungs-, Forschungs- und Innovationsplatz

Als Folge der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative ist die Schweiz nur noch teilweise an das europäische Forschungsrahmenprogramm assoziiert. Eine Annahme der Durchsetzungsinitiative wäre in dieser Situation verheerend und hätte längerfristig negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes.

Download der Stellungnahme (pdf)

Stellungnahme 26.02.2016

Ehrgeizige Reformen bei stark rückläufigen Finanzmitteln – diese Diskrepanz gefährdet die Zukunft des Denk- und Werkplatzes Schweiz

Mit Sorge haben die Schweizer Hochschulen und Forschungsinstitutionen von der Botschaft zur Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2017-2020 (BFI-Botschaft 2017-2020), die der Bundesrat ans Parlament überwiesen hat, Kenntnis genommen. Der Bundesrat hält im positiven Sinne an den notwendigen Schlüssel-Projekten zu Gunsten des wissenschaftlichen Nachwuchses, des Medizinstudiums, neuer Forschungsbereiche und der Stärkung der höheren Berufsbildung fest. Gleichzeitig kündigt er jedoch einen starken Rückgang der für den BFI-Bereich zur Verfügung stehenden Finanzmittel an. Diese Diskrepanz bringt die Führungsrolle unseres Landes im Bereich der Bildung, Forschung und Innovation zu einem Zeitpunkt in Gefahr, in dem die Schweiz ihren Zugang zum Europäischen Forschungsprogramm zu verlieren droht.

Download der Stellungnahme (pdf)

Publikation 19.02.2016

Die Schweiz und der Rohstoffhandel

Die Schweiz ist in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Handelsplätze für Rohstoffe aus aller Welt geworden. Dieser Aufstieg ist jedoch begleitet von Sorgen um Transparenz, angemessene Regulierung und Risiken für rohstoffexportierende Entwicklungsländer.

Zum Download der Publikation

Open Access 17.02.2016

Moving Forwards on Open Access

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz haben die Petition der League of European Research Universities (LERU) «Moving Forwards on Open Access» unterzeichnet. Die Petition fordert die Europäische Kommission unter der Präsidentschaft der Niederlande 2016 auf, nach Lösungen zu suchen, die den Open Access zu Forschungsergebnissen ermöglichen. Ziel ist unter anderem, dass Universitäten und Bibliotheken nicht zwei Mal für die gleichen Inhalte bezahlen müssen und Subskriptionskosten für Zeitschriften mit den Gebühren für die Aufschaltung eines Artikels im Gold Open Access verrechnen können.

Zum LERU Statement

Publikation 17.02.2016

Auf der Suche nach dem Ganzen in der Medizin – der Beitrag der Philosophie

Welche Unterschiede bestehen zwischen dem medizinischen und dem Alltagsverständnis von Gesundheit und Krankheit? Welche Konsequenzen haben die verschiedenen Ansichten auf die Vermeidung und die Behandlung von Krankheit? Sibylle Obrecht Lösch fasst die Ergebnisse des Workshops Medical Humanities IV zusammen und reflektiert die interdisziplinären Erfahrungen im Hinblick auf eine weitere Ausgestaltung der Medical Humanities.

Zum Download der Publikation

Manifest 08.02.2016

Hochschulen sind besorgt um die Zukunft von Bildung und Forschung in der Schweiz

Zum zweiten Jahrestag der Abstimmung zur Masseneinwanderungsinitiative warnen die Hochschulen vor den Folgen der Durchsetzungsinitiative und veröffentlichen ein gemeinsames Manifest zur Position der Schweizer Bildung und Forschung. Auf dem Spiel stehen nebst Bildung und Forschung auch Schweizer Wirtschaft und Wohlstand.

www.swissuniversities.ch

Stellungnahme 02.02.2016

Kein Stabilisierungsprogramm zulasten der Zukunft des Werkplatzes und des Nachwuchses

Dank der prioritären Förderung der Forschung und Bildung während der letzten acht Jahre konnte die Schweiz ihren Spitzenplatz in einem sich verstärkenden globalen Wettbewerb gerade noch halten.
Leider wird die vom Bundesrat vorgeschlagene Sparquote zulasten von Bildung, Forschung und Innovation der Schweiz in erster Linie den Nachwuchs treffen, nämlich die Studierenden und den Mittelbau der Hochschulen.

Download der Stellungnahme (pdf)

Publikation 25.01.2016

White paper: Big Data im Gesundheitswesen

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens und der zunehmende Trend, individuelle Aktivitäts- und Gesundheitsdaten aufzuzeichnen, bedeuten für das Gesundheitswesen, die Life-Sciences-Industrie und die Einzelperson sowohl Chancen als auch Risiken.

Zum Download der Publikation

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