Agenda

Gesundheitssystem im Wandel (3): Den Wandel gestalten – neue Angebote für Betroffene von seltenen Krankheiten

Dienstag, 28. Mai, 12:15-13:00, Haus der Akademien, Laupenstrasse 7, Bern

Das ausgezeichnete Gesundheitssystem der Schweiz weist auch heute noch Lücken auf. So ist im Bereich der seltenen Krankheiten eine Unterversorgung oder teilweise auch eine Fehlversorgung festzustellen. Diese führt etwa dazu, dass Betroffene jahrelang ohne Diagnose leben oder sogar falsch behandelt werden. Der Verein Nationale Koordination seltene Krankheiten (kosek) hat sich zum Ziel gesetzt, diese Situation zu ändern und die Schaffung von angemessenen Versorgungsstrukturen für Betroffene für seltene Krankheiten anzustossen und zu begleiten.

Die Breite von 8000 seltenen Krankheiten und die Vielfalt der beteiligten Akteure machen aus diesem Unterfangen ein hochkomplexes Change-Projekt. Die Präsentation von Agnes Nienhaus, Geschäftsführerin der kosek, beleuchtet, wie die kosek ihre Aufgabe konkret anpackt und welche Chancen und Schwierigkeiten damit verbunden sind.

Ein Referat von Agnes Nienhaus, M.A., Geschäftsführerin Nationale Koordination seltene Krankheiten (kosek) und Universitäre Medizin Schweiz (unimedsuisse).

Eine Veranstaltung im Rahmen von Science at Noon.

Wissenschaftscafé Bern: Wisst ihr noch ...?

Montag, 3.Juni, 17.30–19.00 Uhr, Berner GenerationsHaus, Bahnhofplatz 2, Bern

Wisst ihr noch... wie ihr 1969 die Mondlandung oder 2001 9/11 erlebt habt? Den Tod von Lady Diana? Welche Ereignisse schaffen es ins kollektive Gedächtnis? Wie entsteht ein kulturelles Gedächtnis? Welchen Einfluss haben die klassischen Massenmedien? Und welchen Einfluss die neueren Social Media? Wie funktioniert erinnern und wofür ist es gut? Was sagt der Umgang mit kollektiven Erinnerungen über eine Gesellschaft aus?

Diskutieren Sie mit:

  • Dr. Tamara Deluigi, historische Bildungsforscherin und Dozentin, Institut Vorschulstufe und Primarstufe, PHBern
  • Claude Longchamp, Historiker und Politikwissenschaftler, Stadtwanderer in Bern
  • Jacqueline Strauss, Direktorin Museum für Kommunikation, Bern
Moderation: Toni Koller, Journalist BR

Podiumsdiskussion: digitalisation and medicine:when the computer knows better

Mittwoch, 5. Juni 2019, 12:15-13:00, Haus der Akademien, Laupenstrasse 7, Bern

Science & policy - eine Zusammenarbeit der Akademien der Wissenschaften a+ und dem Schweizerischen Wissenschaftsrat SWR

Künstliche Intelligenz und weitere datengetriebene Ansätze spielen eine immer grössere Rolle in der Gesundheitsversorgung. Wie sollen sich Gesundheitssystem und ärztliche Bildung anpassen?

Es diskutieren:

Prof. Claudio L. Bassetti

Universität Bern, Vorstandsmitglied Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften und Delegierter von a+

Prof. Susan M. Gasser
Friedrich Miescher Institute for Biomedical Research Mitglied des Schweizerischen Wissenschaftsrates SWR

Prof. Christian Lovis
Université de Genève et Hôpitaux Universitaires de Genève

Moderation:

Prof. Gerd Folkers

Präsident des Schweizerischen Wissenschaftsrates SWR

Das Podium findet hauptsächlich in englischer Sprache statt.

Podiumsdiskussion - Fokus Frauenstreik 2019: Erfolg in der Wissenschaft

Mittwoch, 12. Juni 2019, 12:15-13:00, Haus der Akademien, Laupenstrasse 7, Bern

Anlässlich des Frauenstreiks am 14. Juni haben Wissenschaftlerinnen aus der ganzen Schweiz ein Manifest mit zwanzig Forderungen für einen zukunftsgerichteteren Wissenschaftsbetrieb erarbeitet, welches in der Cantina dell’Accademia vorgestellt und diskutiert wird.

Es diskutieren:

Dr. Francesca Falk
Departement für Zeitgeschichte, Universität Freiburg, Mitverfasserin Manifest

Manuela Hugentobler, MLaw
Institut für öffentliches Recht, Universität Bern, Mitverfasserin Manifest

Prof. Dr. Astrid Epiney
swissuniversities: Kammer Universitäre Hochschulen, Vorstand
Universität Freiburg, Rektorin

Prof. Dr. Angelika Kalt
Schweizerischer Nationalfonds SNF, Direktorin

Prof. Antonio Loprieno
Akademien der Wissenschaften Schweiz, Präsident

Moderation:

Claudia Appenzeller, exec. MPA
Akademien der Wissenschaften Schweiz, Generalsekretärin


Dodis global - zur Vernetzung der Grundlagenforschung in den internationalen Beziehungen.

Montag, 24. Juni 2019, 12:15-13:00, Haus der Akademien, Laupenstrasse 7, Bern

Die wissenschaftliche Akteneditionen zur Aussenpolitik sind eine Folge des Ersten Weltkriegs. Im Zuge der sogenannten «Kriegsschuldkontroverse» wurden die Grossmächte gezwungen, ihre Archive zu öffnen um ihre Politik zu legitimieren. Obschon der Inhalt dieser Editionen die internationalen Beziehungen betraf, blieben diese Unternehmen stets national geprägt. Durch die Gründung des «International Committee of Editors of Diplomatic Documents» im Jahre 2013 versucht sich die weltweite Community von Editorinnen und Editoren von diplomatischen Dokumenten auch organisatorisch zu vernetzen. Dabei ist die Forschungsstelle Diplomatische Dokumente der Schweiz (Dodis) führend. Mit verschiedenen bilateralen Projekten und mit einer multilateralen Edition zum Fall der Berliner Mauer 1989 wurden erstmals diplomatische Dokumente aus verschiedenen Ländern in einer Datenbank publiziert.

Ein Referat von Prof. Dr. Sacha Zala, Direktor Diplomatische Dokumente der Schweiz (dodis) und Gewinnder des Bündner Kulturpreises 2019

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