Science at Noon


Jeweils 12.15 bis 13.00 Uhr
Cantina dell'Accademia im Haus der Akademien, Laupenstrasse 7, Bern


Wissen teilen, spannenden Menschen begegnen und Schnittstellen leben: Im Rahmen von «Science at Noon» diskutieren Akteure aus dem Netzwerk der Akademien der Wissenschaften regelmässig wissenschaftliche und wissenschaftspolitische Themen und geben sich gegenseitig Einblick in laufende und umgesetzte Projekte.



Freier Eintritt, ohne Anmeldung, offen für alle Interessierten

Wenn Sie als Vertreterin oder als Mitarbeiter einer Organisation des Wissenschaftsbetriebs Interesse haben, die Veranstaltungsreihe «Science at Noon» mit einem Kurzreferat mitzugestalten, freuen wir uns über Ihre Kontaktnahme: lucie.notexisting@nodomain.comstooss@akademien-schweiz.notexisting@nodomain.comch
 

Montag, 18. Februar 2019


Prof. Dr. Christoph Scheidegger
Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL
Plattfom Biologie (SCNAT), Präsident


WISSENSCHAFT ZEIGEN (2):
Naturwissenschaftliche Sammlungen für die Forschung – eine Nationale Initiative

Landwirtschaft, Artenschutz, Verkehrsinfrastrukturen – viele Erkenntnisse basieren auf Wissen aus naturwissenschaftlichen Sammlungen. In der Schweiz lagern über 60 Millionen Objekte verteilt in allen Kantonen – ein unschätzbarer Wert für die Wissenschaft. Sie sind für die moderne Forschung jedoch ungenügend erschlossen, da bisher nur gerade 17 Prozent der Objektdaten digital erfasst sind. Der Aufbau einer virtuellen Infrastruktur zur Vernetzung der Sammlungen ist deshalb für die Schweiz notwendig, um sie für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in Wert zu setzen. Forschende an Museen, und Hochschulen haben deshalb eine Initiative zur Modernisierung naturwissenschaftlicher Sammlungen gestartet. Im Vortrag wird anhand von Beispielen aus der Forschung auf die Bedeutung naturwissenschaftlicher Sammlungen hingewiesen.


Montag, 25. Februar 2019


Hannah Ambühl, MSc Geografin ProClim, Mitarbeiterin

WISSENSCHAFT ZEIGEN (3):
Der Fluss, meine Freundin (Älven min Vän), Dokumentarfilm (2018)

Der Fluss, meine Freundin ist ein Porträt über das Leben von vier Frauen und deren Beziehung zum Lule Fluss in Nordschweden. Der Film gibt Einblicke in die vergangenen und gegenwärtigen Konsequenzen der Wasserkraft am Lule Fluss: Viele Sami wurden gezwungen, ihr Land zu verlassen, um den Staudämmen Platz zu machen. Diese Umstände im Zusammenhang mit der Kolonisation von Sápmi („Lappland“) führten zum Verlust der indigenen Kultur und Lebensweise (wie Sprache, Rentierzucht, Essen und Lieder). Gleichzeitig zeigt der Film die tiefe Freundschaft zwischen den Frauen und dem Lule Fluss: „Jeden Tag fließt der Fluss durch mich hindurch und sucht nach Erinnerungen", sagt die Geschichtenbuchautorin Eva-Stina Sandling. Der Film bringt sowohl die Entfremdung wie auch die wachsende Verbundenheit zwischen Mensch und Natur zum Ausdruck.
Der Film wurde im Rahmen der Masterarbeit am Geografischen Institut der Universität Bern von Hannah Ambühl (Mitarbeiterin bei ProClim) produziert. Die Masterarbeit untersuchte, wie Film als kreativ-transdisziplinäre Forschungs- und Kommunikationsmethode in die Geografie eingeführt werden kann. Im Science@Noon wird der Film gezeigt (47 Minuten). Fragen können gerne im Anschluss gestellt werden.

Montag, 18. März 2019


Matthias Ammann, MSc
Science et Cité, Projektleiter

WISSENSCHAFT ZEIGEN (4):
Mensch nach Mass – ein Dialogprojekt im Gespräch

Dienstag, 9. April 2019


Denise Karp, MsC
Naturschutz- und Wildtierbiologie Universität Zürich, Doktorandin
Schweizerische Gesellschaft für Wildtierbiologie

NATURE'S BEST FRIEND: Können uns Spürhunde beim Erreichen der Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (17 SDGs) helfen?



Dienstag, 30. April 2019


Prof. Dr. Iren Bischofberger
Careum Hochschule Gesundheit, Studiengangleiterin MSc in Nursing, Programmleiterin "work & care"
Schweizerischer Verein für Pflegewissenschaft, Präsidentin
Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW), Vorstandsmitglied

GESUNDHEITSSYSTEM IM WANDEL (1):
„Die Super Nurse“ – Eine Profession zwischen Tradition
und Moderne

Das Studium der Pflegewissenschaft wurde in der Schweizer Hochschullandschaft im Jahr 2000 geboren. Seit 2018 ist es sozusagen erwachsen. Was geschah bisher in der „Generation P“? Wie betreibt sie Patientenbetreuung, Hochschulbildung, Forschung und Management? Gleichzeitig geistert die „Krankenschwester“ noch immer in Medien- und Gesundheitswelt herum obwohl die Berufsbezeichnung 1991 begraben wurde.

Ein tradiertes Frauen- und Berufsbild, aber gleichzeitig eine in der Bevölkerung angesehene Vertrauens- und Berufsperson steht somit im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne. Die „Super Nurse“ ist eine Metapher dafür. Das Referat zeichnet die Geschichte der jungen Hochschuldisziplin im Zeitraffer nach und gibt Einblick in die nächsten Entwicklungsschritte der Pflegeexpertise.

Archiv Veranstaltungen 2019: siehe Rubrik "2019".

 
 
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